Unser Massa-Haus Bautagebuch

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Bautagebuch

August/September 2009

Nachdem wir seit fast einem Jahr ein Haus in Raum Bensheim/Zwingenberg/Alsbach-Haehnlein zu kaufen suchen, aber bisher kein geeignetes gefunden hatten, fanden wir einen interessanten Bauplatz und fingen mit Ueberlegungen an, ein Haus selbst zu bauen. Wir besuchten einige Musterhausparks und konnten uns allgemein fuer Holzstaenderhaeuser als Fertig-Ausbauhaus begeistern, weil das Haus nach dem konventionellen Kellerbau binnen weniger Tage aufgestellt und aussen komplett fertig gemacht wird, incl. Tueren, Fenster, gedecktes Dach, Aussenputz, Regenrinnen etc. Innen muss der Bauherr dann alles Weitere in EIgenleistung fertigstellen: Innenwaende isolieren, beplanken, Elektrik, Sanitaer, Heizung, Estrich, sowie Wand- und Bodenbelaege. Da ich handwerklich nicht ganz ungeuebt bin und eine komplette Wohnung letztes Jahr eigenhaendig kernsaniert hatte, und auch einige Handwerker in Familie und Freundeskreis vorhanden sind, erscheint uns diese Bauweise sehr attraktiv.

Bei unseren Vergleichen stießen wir u.a. auch auf die DFH Haus GmbH (Massa), und nahmen den ersten Kontakt am 23.9.09 auf. Über Massa liest man recht viel im netz, verschiedene Erfahrungen, sogar einige ausführliche Bautagebücher. Einige scheinen recht leichtfertig ein Kaufvertrag zu unterschreiben und wundern sich dann daß sie bei Stornierung eine Stornogebühr zahlen müssen - was aber deutlich im Vertrag steht. Wie man so vorschnell ein Kaufvertrag über eine 5- bis 6stellige Summe anschließen kann, verstehen wir nicht. Auch wie man ein Haus kaufen kann, ohne ein Grundstück dafür zu haben, können wir nicht nachvollziehen - obwohl das offenbar die Mehrzahl der Kunden so tun. Wir haben uns jedenfalls zuerst das Grundstück gesucht, da die Wohnlage für unser Bauwunsch ausschlagebend war, und dann erst ein passendes Haus gesucht.

Oktober

Lageplan der Bauplätze, unser Haus in rot

Den Bauplatz haben wir verbindlich reservieren lassen und erste Beratungsgespraeche bei Massa in Nilkheim bei Herrn H. unternommen.

November

Edition 2 (Foto mit Sonderausstattung)

Wir haben uns fuer ein Herbst Edition 2 Haus mit Keller, Kamin, auf 1.20m erhoehten Kniestock und abgeschleppte Dackkante entschieden. Damit der Eingang nach Westen zeigt und das Dach eine Südneigung (u.a. für Solaranlage) bekommt, muß das Dach auf dem Haus um 90° gedreht werden. Komischerweise haben alle Massa-Häuser den Eingang immer an der Traufseite, kein einziges an der Giebelseite, das paßt aber gar nicht zu unserem Grundstück. Sobald die Finanzierung verbindlich zugesagt wird, koennen wir den Bauantrag einreichen. Auch den Massa Kaufvertrag haben wir mit Vorbehalt der Finanzierung (Zusatzformular) abgeschlossen.

Was wir ein wenig seltsam finden, ist daß Massa kaum konkrete Infos zu ihren Leistungen liefert. Es fängt schon bei der Preisliste für Extras an, die nicht ausgehändigt wird. Jedes Detail muß (sofern man überhaupt draufkommt daß es sowas geben könnte, wie Dachverlängerung der Giebelseite oder Kniestockerhöhung) in Preis und Ausführung beim Verkäufer erfragt werden (und wenn er es nicht in seiner Liste hat, muß er wiederum bei Massa anfragen). So gibt es zum Beispiel einen Schornstein als Fertigteil zum Dazubestellen zum Festpreis, aber ob dieser in den Keller reicht oder nur bis Bodenplatte EG geht, ober ob er einen Frischluftschacht führt oder nicht, bekommt man selbst bei Bestellung nicht schriftlich, man ist auf die (teilweise vagen) mündlichen Aussagen des Verkäufers angewiesen. Ähnliches verhält es sich bei den Ausstattungspaketen, ob Dämm- und Beplankungspaket oder Heizungspaket, die angebotene Leistung wird lediglich in 2 Zeilen beschrieben, eine genaue Teileliste erhält man nicht. Wer bitteschön kauft die Katze im Sack ohne die Möglichkeit, Preis/Leistung zu vergleichen? Laut Verkäufer "jeder macht das, Sie sind der Einzige der diese Fragen stellt". Hmmm...

Dezember

Unser Bauplatz (eine 500qm Ecke des noch ungeteilten Grundstücks, siehe Absteckung)

Anfang Dezember steht endlich unsere Finanzierung, wir kaufen das Grundstück und heben den Vorbehalt bei Massa am 3.12.09 auf. Unser Architekt Hr. B. stellt sich wenige Tage später telefonisch vor, wir senden ihm sofort eine ausführliche Email mit Lageplan, Fotos des Grundstücks, und eine ausführliche Beschreibung wie wir das Haus gerne hätten. Er schickt uns am 9.12.09 ein vorbereitetes Auftragsformular mit Pauschalpreisen für Vermessungsleistungen (in mehreren Stufen, insgesamt rund 1500 EUR) und meint, erstmal müsse das Grundstück vermessen werden bevor er mit seiner Arbeit beginnen könne. Am 17.12.09 schicken wir ihm den Plan frisch von unserem eigenen Vermesser, allerdings ohne Höhenangaben weil die Vermessung bereits vom Vorbesitzer vorgenommen worden war und wir somit keine Kosten hatten. (Warum sollten wir 500 EUR ausgeben für etwas, was bereits vorhanden ist bzw. gar nicht benötigt wird?) Das Grundstück ist absolut flach, liegt zwischen 2 Straßen und hat einen Höhenunterschied von max 20-30cm an der größten Abweichung. Auch einen amtlichen Kanalplan mit Lage und Höhe des Kanals in der Straße legen wir bei. Nach einigen Tagen fragen wir nach, und bekommen zu hören, wir mögen doch noch eine Höhenvermessung beauftragen, er benötige ein genaues Höhenprofil bevor er irgendwas machen könne. Ich verstehe nicht warum man nicht im PC-Programm ein flaches Grundstück anlegen und das Haus drauf skizzieren kann und notfalls nachträglich die Höhe geringfügig anpassen kann, vor allem da wir das Grundstück eh 50cm aufschütten werden und für den Bauantrag der Soll-Zustand maßgeblicher ist als der Ist-Zustand, aber Herr B. läßt nicht locker, er brauche Höhenpunkte und zwar amtliche und die (amtliche) Angabe der Straßenhöhe reiche da nicht. Ich diskutiere lange mit ihm (wenn ich etwas nicht leiden kann, dann sind es unnötige "Schema F" Vorgehensweisen mit Zeit- und Geldverschwendung) wozu denn zentimetergenaue Höhenangaben auf einem Abbruchgrundstück nötig seien wenn doch ein Blinder sieht daß alles flach ist, er beharrt auf gesetzliche Vorgaben. Ich also Schlauchwasserwaage geholt, die 4 Ecken des Grundstücks und des geplanten Hausstandplatzes ausgemessen, in den Plan vom Vermesser eingetragen und hingeschickt, kurz vor Weihnachten. (Ohne dazuzusagen daß die Höhen nicht von einem Vermesser stammen) Ausserdem sei ein Eigentümerverzeichnis der umliegenden Grundstücke nötig, meine sofortige Rückfrage per Email woher wir diesen bekommen bleibt unbeantwortet.

5. Januar 2010

Am 5.1.09 rufe ich dann doch mal an und frage ob er meine ganzen Mails bekommen hat, da ich keine Antwort bekam. Er meint "naja die Höhenpunkte sind ja nicht vom Vermesser, das sieht anders aus" aber er erklärt sich endlich bereit sich mit uns zu treffen (aber erst am 11.1.10) und unsere zahlreichen Grundriß-änderungswünsche zu besprechen. Wir müßten aber immer noch eine amtliche Vermessung einholen bevor er den Bauantrag einreicht. Mir platzt langsam der Kragen, vor Weihnachten hatte er gesagt "hätten Sie gleich vermessen lassen, wir ich Ihnen sagte, könnten wir längst an den Grundrissen sitzen". Ich rufe beim Kreisbauamt an und der zuständige Mitarbeiter für Baugenehmigungen in unserem Ort bestätigt mir was ich schon vermutet hatte: Die Gegend sei doch bekanntermaßen flach wie ein Brett, solange da keine außergewöhnlichen Höhenunterschiede > 1m sind, braucht er für den Bauantrag keine Höhenangaben außer dem Kanalplan. Eigentlich hatten wir den Bauantrag noch vor Weihnachten einreichen wollen und dank dem unnachgiebigen Architekten sind wir mittlerweile 4 Wochen hintendran... besonders begeistert bin ich nicht. Auch daß Emails scheinbar generell nicht beantwortet werden, regt mich auf. Aber am Telefon scheint er ganz nett zu sein, deswegen hoffe ich daß wir nach unserem Treffen doch noch zusammen auf einen grünen Zweig kommen.

6. Januar

Die gestern per Email beim Amt für Bodenmanagement in Heppenheim bestellten Eigentümerverzeichnisse kommen per Email und werden sofort an den Architekten weitergeleitet.

9. Januar

Die besprochene Vorab-Zusendung des Entwurfs per Email kam leider noch nicht an.

11.Januar

Obergeschoß
Erdgeschoß

Am Vormittag nochmal angerufen, mittags dann doch noch die Pläne bekommen, allerdings ohne Schnitt. Es ist alles so wie wir es mitgeteilt hatten, wir sind ziemlich happy und freuen uns auf das Gespräch. Ich notiere mir etwa 20 Punkte die ich ansprechen möchte.

Das Gespräch verläuft recht gut, dauert allerdings 3.5 Stunden (die Zeit verging wie im Flug), u.a. weil wir Probleme mit dem Bad hatten. Wir wollen 2 Waschbecken, eine Wanne und eine Duschkabine drinhaben, aber obwohl das Bad über 10qm hat (unser jetziges hat nur 9qm, hat das auch alles und ist riesig), paßt nicht alles vernünftig rein wegen der Dachschräge. Wir überlegen lange hin und her und sind auch am Ende noch nicht so recht zufrieden. (Später beschließen wir, das Bad in einem anderen Raum unterzubringen).

15.Januar

Ich beauftrage das Bodengutachten schonmal, da der Architekt erst nächste Woche mit den Plänen fertig wird und sie erst dann an die Firma schicken will. Ich sehe aber nicht ein, noch zu warten, denn der Standort steht fest und die Tiefe und Ausführung des Kellers hängt maßgeblich vom Ergebnis des Grundwassers ab. Eigentlich hätten wir das schon vor Wochen beauftragen können. Irgendwie scheint die normaler Arbeitsweise in Deutschland zu sein, alles hintereinander zu machen, auch wenn man gewisse Sachen auch parallel machen könnte. Kein Wunder daß alles so lange dauert.

19.Januar

Juchuuu, die Ausbauanleitung ist gekommen! Eine 171 Seiten starke, gut bebilderte Beschreibung und Anleitung auf CD-ROM (die 4,5MB könnte man sogar per Email verschicken) war heute in der Post. Nach Lektüre der ersten 10 Seiten wünsche ich mir, ich hätte sie schon vor 4 Wochen bekommen, denn es hätte mir (und unserem Verkäufer) viele unnötige Fragen erspart und meine Planung erleichtert. Sie kam auch nur weil ich letzte Woche bei Massa darum gebeten hatte. Ich wußte zwar daß es sowas gibt, aber nicht wie ausführlich sie ist, sonst hätt ichs viel früher angefordert! Es scheint jedoch so daß Massa sie normalerweise erst nach dem Stellen des Hauses rausrückt (Einleitungssatz: "Endlich ist es soweit, Ihr Haus steht!") - als ob man als Bauherr erst dann anfangen würde, sich um den Ausbau Gedanken zu machen!

Aber die Qualität der Anleitung (soweit mein bisheriger Eindruck) entschädigt einigermaßen für das Alles-aus-der-Nase-ziehen-müssen, die kann sich sehen lassen.

Für die Berechnung von Isolierung, Wärmeverlust, Energiebedarf etc. ist diese Seite (zumindest für den technisch interessierten) toll: http://www.u-wert.net Zum Beispiel hab ich mal die Schichten der Außenwand eines Massa-Hauses eingegeben und erhalte den U-Wert von 0,14 sowie weitere interessante Infos: [1]

20.Januar

Heute Mittag kam die Fa. Clayton zur Baugrunduntersuchung und haben sich netterweise angekündigt, uns hat das Ergebnis besonders interessiert weil der Grundwasserspiegel unsere Kellerbaukosten maßgeblich beeinflussen wird. Die Jungs waren sehr flott und haben 2x6m Bohrungen in nur 90 Minuten erledigt. Die technische Ausrüstung war einfach aber effektiv, ein Abbruchhammer (mittels mitgebrachtem Stromerzeuger betrieben) um die Rammkerne einzutreiben und ein (Benzinangetriebener) hydraulischer Zieher, der automatisch die Kolben wechselweise auf- und abfährt und dabei fast selbsttätig den Kern wieder raufzieht. Nach dem Rausziehen (in 3 bis 4 Schritten) wird der Inhalt auch gleich untersucht, die Schichtwechselhöhen notiert und das Material grob vorab anaylsiert und im Protokoll eingetragen. Dann wird von jeder Schicht (ca. alle 40cm) ein Probe eingetopft und mitgenommen. Anschließend werden die beiden Bohrlöcher (es werden 2 Bohrungen gemacht, an 2 gegenüberliegenden Hausecken) in der Höhe vermessen. Dabei erfahre ich nebenbei daß ein Baunivellier mit Stativ und Meßlatte schon ab 150 EUR zu haben ist - wenn ich das gewußt hätte, hätt ich mir gleich eins geholt!

Bei uns waren die obersten 20-30cm Humus, dann ca. 60-80cm Lehmerde, und darunter zu unserer Freude meterhoch nur Sand (den können wir vor Ort gut gebrauchen, somit entfällt die Entsorgung). Leider steht das Grundwasser jedoch schon bei 2,30m und wenn man vom höchsten Wasserpegel der letzten 35 Jahre ausgeht (was sicherheitshalber gemacht wird um die Zukunft abzuschätzen) muß man da noch nen Meter abziehen, unser Keller wird also "im Wasser" stehen und muß also (kostspielig) gegen drückendes Wasser abgedichtet werden. Naja, wir wußten daß wir damit rechnen mußten, aber die Hoffnung stirbt zuletzt ;-)

26.Januar

Heute kam das Bodengutachten, es wird ein Grundwasserstad bei 2,30m unter Gelände bescheinigt und 1,30m möglicher Anstieg (bei Hochwasserstand) genannt. d.h. wenn unsere Bodenplatte unter 200cm gegründet werden soll, muß sogar die Baugrube während des Kellerbaus abgepumpt werden! Mal sehen wie wir das jetzt machen...

Februar/März

Die Preisliste von Massa für die Extras ist stattlich: 10500 EUR für die Abdichtung des Kellers gegen Grundwasser, 1500 EUR pro Etage für die "freie Planung" (einige verschobene Wände) (damals laut Verkäufer nur 500 EUR), 110 EUR pro angeblich verschobenes Fenster (fast jedes Fenster im Haus), je 600 EUR für zusätzliche Fenster 100x125cm, rund 5000 EUR für die Dachabschleppung in der kleinsten Ausführung (auf jedem Katalogbild abgebildet aber nie im beworbenen Preis enthalten), rund 2000 EUR für die Kniestockerhöhung von 80cm auf 120cm, je ca. 250 EUR für elektrisch Rolläden (nur Motor+Einbau, kein Schalter)... insgesamt steigt unsere Rechnung um etwa 16000 EUR. Wenigstens hatten wir schon mit der Kellerabdichtung gerechnet, so war der Schock nicht ganz so groß. Wenn man die Heizung nicht bei Massa kauft, ist auch der Blower-Door-Test und die Energiebedarfsberechnung (nötig für KFW-Mittel) nicht dabei, man muß sich um alles selbst kümmern. Die individuele Energiebedarfsberechnung (Berücksichtigung unserer Sonderdämmung, Wärmepumpe, etc.) haben wir übrigens sehr günstig (ca. 100 EUR) hier bekommen: http://www.online-energieausweis.org übers Onlineformular kann man einfache Gebäude direkt eingeben, ansonsten die Baupläne und Ausstattung zumailen und gegen Aufpreis wird dies manuell erfaßt. Nach dem Bau muß allerdings kontrolliert und abgenommen werden, hierzu ist ein örtliches Unternehmen wahrscheinlich besser.

Ärgerlich finde ich die mangelnde Informationspolitik seitens Massa und dem Architekten: Kaum sind wir endlich zufrieden mit den Plänen und möchten die Baugenehmigung einreichen, fehlt auf einmal doch noch dies und jenes: Den Projekteintrag mit Abstandsflächennachweis (=einzeichnen eines Vierecks fürs Haus mit 4 Vierecken drumherum in den vorhandenen CAD-Plan) muß ein Vermesser machen (nochmal 180 EUR extra), kaum ist dieser von unserem örtlichen Vermesser (mit Originalunterschrift) beim Architekten eingetroffen, kommt eine Mail, wir mögen es bitte 6-fach einreichen. Ein wütender Anruf beim Architekten "kopieren Sie's doch einfach! Ist nur 1-fach im Original nötig!" später war auch das erledigt.

Das Ganze hat sich auch deswegen nun 2 Monate hingezogen, weil ich seit Februar jede Woche auf Montage unterwegs bin und kaum dazukomme bei irgendwas nachzuhaken. Umso ärgerlicher ist es, wenn man eine Frage geklärt hat und auf den Architekten warten muß und 1 Woche später merkt daß da nix kommt und nachhakt, um dann zu erfahren daß er noch irgendeine Kleinigkeit braucht oder fragen will. So vergeht Woche um Woche ohne daß viel passiert. Also, wer kein Haus von der Stange bauen läßt und (wie wir) einiges dran ändert, muß da wirklich ständig dahinter sein damit alles am Laufen bleibt.

April

Glücklicherweise tut uns die Verzögerung nicht allzu sehr weh, denn wir müssen das Grundstück erst bezahlen wenn die Teilung erfolgt ist, und darauf warten wir (bzw. der Verkäufer) nun schon drei Monate (Softwareumstellung im Amt für Bodenmanagement). Die Finanzierungsverträge sind unterschrieben, der Bauantrag ist eingereicht, und sobald wir die Genehmigung kriegen legt Massa mit dem Keller los. Mit den ersten Erdarbeiten haben wir schon angefangen, mit dem Frontlader aus der Verwandschaft und dem Radlader eines freundlichen Nachbarn haben wir angefangen die Muttererde abzutragen und die spätere Baugrube vorzubereiten.

7. April

Keine Woche nach dem Einreichen des Bauantrags erreicht uns die Eingangsbestätigung zum 30.03. und eine Rückfrage von der Bauaufsicht, eins der Stellplätze müsse verschoben werden um die Grenzbebauungsrichtlinien einzuhalten, wir stimmen sofort zu (wir brauchen in der Praxis ohnehin nur 2 der 4 theoretischen Stellplätze), die Korrektur kann mittels gescanntem Plan per Email erfolgen, das läßt schonmal hoffen auf eine schnelle und effektive Arbeitsweise! Zumindest wird der Antrag nicht erstmal wochenlang auf einem Schreibtisch verstauben!

In dem Zusammenhang übrigens noch ein Tipp: Wenn es schnell gehen soll mit der Baugenehmigung (wenn kein Bebauungsplan existiert (wie in unserem Fall)), unbedingt eine Bauvoranfrage einreichen sobald ungefähr feststeht wie groß das Haus wird und wo es stehen soll, dann gehts später mit der Baugenehmigung schneller. Wir hatten leider auf unseren Massa-Verkäufer gehört, wollten schon im November eine BVA einreichen aber er meinte "wozu denn, besser gleich den Bauantrag einreichen, dann sehen die daß es von Massa professionell vorbereitet ist und geht ruckzuck durch". Nur daß es noch Monate dauern würde bis der Bauantrag fertig war, und wir bis dahin längst den Vorentscheid gehabt hätten, konnten wir damals nicht ahnen. Generell sind die 200 EUR gut angelegt, wenn man bedenkt daß man dadurch ggf. durchaus 1-2 Monate früher bauen kann!

In unsrem Fall hatten wir wiederum Glück: Der Bauträger für das ganze Areal (von dem wir das nackte Grundstück kaufen) hatte im Januar eine Bauvoranfrage fürs ganze Projekt eingereicht und es ist inzwischen bereits genehmigt, so daß wir ebenfalls davon profitieren dürften. Hoffen wir jedenfalls :-)

16.April

Von Massa kommt ein Schreiben, wir mögen eine Abtretungserklärung für die finanzierende Bank ausfüllen, damit die Zahlung des Hauses aus dem Darlehen garantiert wird. Da die Auszahlungsbedingung jedoch die Grundschuldeintragung ist, und diese von der immer noch nicht vollzogenen amtlichen Teilung abhängt, warten wir nun umso dringender darauf. Wir reichen das Formular aber schonmal bei der Bank ein, damit die es dann bei Vorliegen der Voraussetzungen gleich an Massa schicken kann.

Wir lassen das Brunnenwasser vom Nachbargrundstück auf Eisen- und Mangangehalt testen, um dessen Verwendbarkeit für eine Grundwasser-Wärmepumpe festzustellen. Da das Grundwasser sehr hoch im sandigen Boden steht, ein einfacher Rammfilter genügt und das Pumpen somit nur wenig Energie verbraucht, wäre das die ideale Heizung für uns. Alle reden von sauteuren Erdbohrungen für GW-WP (angeblich um die 15-20000 EUR für eine Anlage mit Brunnen) aber so wie es momentan aussieht sollten wir das für 5000 EUR realisieren können (4000 EUR für die WP und max 1000 für Förder- und Schluckbrunnen) - in Verbindung mit der großen Vakuumröhrenkollektoranlage fürs Brauchwasser eine super Lösung für günstige Wärme!

19.April

Nach einem sehr langen und interessanten Telefonat mit einem Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde in Zwingenberg sieht die Idee mit der GW-WP nicht mehr ganz so rosig aus. Eigentlich wollten wir nach einer Genehmigung fragen, mußten aber erfahren daß a) das Grundwasser bei uns offenbar stark Eisen- und Manganhaltig ist (was bei Sauerstoffkontakt und/oder Temperatursenkungen, wie bei der WP beides der Fall wäre) zum Ausfall von Schwebstoffen und damit zu einer Verockerung (Verstopfung) des Schluckbrunnens führen würde, und b) aufgrund des hohen Grundwasserstands sei es problematisch, das Schluckwasser loszuwerden, ohne daß das Grundwasser um den Schluckbrunnen ansteigt oder überfließt. Ausserdem würde die Genehmigung ca. 700 EUR kosten, was die Kostenbilanz weiter verschechtert. Somit rückt eine einfache Gas-Brennwerttherme für 2000 EUR langsam doch wieder in unser Visier... nunja, wir warten mal das Ergebnis des Wassertests ab und informieren uns weiter.

21.April

Von Massa kommt ein Brief mit einigen Zeilen, wie man zu einer Baugenehmigung kommt, ziemlich lächerlich denn a) sind die enthaltenen Informationen viel zu wenig (so nach dem Motto: "Es gibt 2 Verfahren, diese und jene, viel Spaß und sagen Sie uns Bescheid wenn Sie die Genehmigung haben!") und b) haben wir unsern Antrag schon vor 3 Wochen eingereicht, was von Massa auch bestätigt wurde. Die Schreiben von Massa sind teilweise so sinnvoll wie die Textbaustein-Antworten einer Hotline, die kaum auf das eigentliche Problem eingehen.

24.April

Vom Architekten kommt wieder mal eine Nachberechnung von Massa das wir unterschreiben sollen, diesmal wird die Keller-Betontreppe (2500 EUR) gestrichen (endlich, wir hatten schon vor Monaten gesagt daß wir keine wollen) und ein Rolladenmotor (270 EUR) sowie 2 Stützenfundamente für das abgeschleppte Dach (1120 EUR) nachberechnet. Der Motor ist berechtigt, wir haben 2 in der Planung und bisher nur eins in der Kostenaufstellung. Aber über den Aufpreis für die Fundamente ärgern wir uns, denn wir zahlen schon rund 5000 EUR Aufpreis für die Paar qm Dachüberstand und davon daß weitere Kosten hinzukommen war nie die Rede. Wir werden diese Position am Montag reklamieren.

Interessant finden wir, daß solche Schreiben nun schon öfters ausgerechnet am Freitag versandt wurden, so daß sie am Samstag ankommen, wenn man keinen mehr ans Telefon bekommt. Ausserdem hat uns Massa schon letzte Woche die Abtretungserklärung für die Bank geschickt mit Nennung des Endpreises, die haben wir natürlich sofot weitergeleitet und nun stimmt die abgetretene Summe nicht mehr. ist schon arm, daß Massa es einfach nicht gebacken kriegt die Unterlagen in sinnvoller Reihenfolge zu prüfen und zuzuschicken, immer wieder kommen Häppchenweise Nachbesserungen.

Inzwischen haben wir erfahren daß sich die Rolladenmotoren für ca. 50 EUR nachrüsten lassen, also stornieren wir die 2 elektrischen Rolläden wieder und von den gesparten 540 EUR für 2 Fenster können wir ca. 11 Fenster ausrüsten!

26.April

Vom Kreisbauamt erfahren wir, daß die Gemeinde nicht erlauben will, daß die Garage an der Grenze zum Wirtschaftsweg auf der Grundstücksrückseite gebaut wird. Hier hat die Gemeinde weitestgehend freie Hand, da nach §34 entschieden wird und zumindest auf unserer Seite des Weges auch sonst keine Bauten näher als 3m am Weg sind. Nach einem längeren Telefonat mit der Gemeinde stimmen wir der Auflage zu, der Kreis möchte geänderte Zeichnungen, wir fordern sie beim Architekten per Email an (mir der Bitte sie uns per Email zuzusenden damit wir sie ausdrucken, unterschreiben und einreichen können). Der freundliche Mitarbeiter vom Kreisbauamt meinte, wenn wir die korrigierten Pläne noch diese Woche einreichen, können wir nächste Woche die Baugenehmigung bekommen.

28.April

Noch keine Antwort wegen den Plänen, ich rufe nochmal beim Architekten an, und erfahre daß die Pläne auch von ihm unterschrieben sein müssen und daher per Post an uns unterwegs sind. Hätte man uns nicht auch per Email kurz bescheidgeben können? Alleine aus Höflichkeit?

30.April

Die Pläne kamen gestern per Post, wir unterschreiben sie und bringen sie persönlich zum Kreisbauamt.

3.Mai

Bei Massa nachgefragt, wann denn nun der Ortstermin stattfindet, der angeblich ein Paar Wochen nach Bauantrag anberaumt wird. Erfahre daß am 30.4. die Freigabe an den Kellerbauer (Glatthaar) rausgegangen ist, jemand würde sich von dort an uns wenden zwecks Ortstermin. Ich hab so einige Fragen die ich mit denen klären will, zum Beispiel wie nun genau die Sohle der Baugrube ausgeführt werden muß, wie wir das mit der Perimeterdämmung machen, ob Abwasserrohre in der Bodenplatte vorgesehen sind/werden, ob die Deckendurchbrüche extra Kosten, ob Unterputz-Dosen und Leerrohre für Elektrik eingeplant werden können, ob beim Stellen des Kellers Kraftstrom benötigt wird, etc. etc.

04.Mai

Die Baugenehmigung ist da!!! Gleich eingescannt und an Massa und den Architekten gemailt. Bin mal gespannt ob die wirklich auf Vorlage des Originals beharren, da bin ich nicht so begeistert von. Die Rechnung liegt natürlich auch gleich dabei, rund 1250 EUR, nicht gerade ein Pappenstiel... ich dachte das vereinfachte Baugenehmigungsverfahren wäre auch billiger?

Ausserdem haben wir heute einen Brunnen gebaut, damit wir Bauwasser haben. (Naja eigentlich arbeiten wir schon seit mehreren Tagen dran aber erst heute hats richtig geklappt) Bei OBI in Bensheim konnten wir für nur 15 EUR einen 160mm Erdbohrer mit mehreren Verlängerungen mieten, damit erstmal 3-4m gebohrt bis in den nassen Sand, dann einen 5m DN100 KG-Rohr auf den untersten Meter mit der Eisensäge geschlitzt (ca. 100 Schlitze 0.5-1mm weit), ins Loch gestellt und angefangen zu schlämmen (90mm Schlämmpumpe/Kiesbuchse/Plunscher war vorhanden). Achja ebenfalls bei OBI (kostenlos dazu) gab es 2 sehr praktische Einhäng-Gewichte aus Eisen mit Griff, die man einfach an den Rand des KG-Rohrs einhängt und beim Plunschen rutscht das Rohr schön stück für Stück nach unten. Anschließend den 4m Saugschlauch einer Gartenpumpe reingehängt und ca. 1 Stunde lang zur Probe gepumpt. Morgen holen wir dann ein Hauswasserwerk und einen längeren Saugschlauch.

230V Baustrom bekommen wir freundlicherweise vom Nachbarn. Wegen 400V Drehstrom für die Hausstellung müssen wir dann mal gucken wenns soweit ist, entweder Stromerzeuger oder Baustromanschluß oder ...

06.Mai

Noch kein Anruf von Glatthaar, ich rufe selbst dort an, der zuständige Mitarbeiter ist aber nicht am Platz, ich bitte um Rückruf.

Wir holen Bohlen, Wildzaun und Pfähle für die Absteckung der Baugrube und für einen Bauzaun.

Kurz nach 17 Uhr rufe ich nochmal bei Glatthaar an, da sich noch niemand gemeldet hat, und erwische nur den AB "leider rufen Sie ausserhalb..." - schade. Aber 30mins später klingelt das Telefon doch noch und der zuständige Mitarbeiter ruft zurück, wir vereinbaren einen Ortstermin für den 17.5. und sprechen einige Dinge vorab an. Vor allem interessiert mich eine reibungslose Kooperation in Sachen Perimeterdämmung unter der Bodenplatte, und tatsächlich kam erstmal die befürchtete Antwort: "Wir machen das nur, wenn wir auch selbst die Dämmung unter die Platte legen, dafür gibts einen Preis laut Massa-Liste, die Wände können Sie dann selbst isolieren". Kostenpunkt für 120mm Dämmstärke WLG041: 64 EUR/qm! Ich teile ihm mit, daß das nicht in Frage kommt, denn wir bekommen die Dämmung (und zwar eine bessere mit WLG 038) für knapp 16 EUR/qm und das Auslegen kann nicht die Welt sein. Glatthaar soll uns genau mitteilen wie die Ausführung zu sein hat und wir sorgen dafür daß es paßt. Der Mitarbeiter verspricht das abzuklären und zurückzurufen.

Weiterhin bekommen wir mitgeteilt, daß entweder 3 Bodenauslässe oder 2 Wanddurchlässe im Kellerpreis inklusive sind. Da wir Wanddurchlässe problemlos selbst machen können (Kernbohrer für 50 EUR/Tag bei OBI zu mieten) aber Bodenauslässe natürlich nicht, tendieren wir eher zu Bodenabläufen, müssen aber noch genau prüfen wie das mit der Kanalhöhe ist... hinzu kommt das Problem, daß Glatthaar normalerweise die Bodenabläufe einbaut unmittelbar vor Bau der Bodenplatte, d.h. wir müßten deren Arbeit unterbrechen während wir die Perimeterdämmung auslegen, oder wir müßten deren Leistung übernehmen und die KG-Rohre selbst unterhalb der Perimeterdämmung verlegen. Da die Stadt Zwingenberg für den Hausanschlußraum eine "ständig wirksame Entwässerung" vorschreibt (abgesehen davon daß wir das ohnehin möchten), kommen eigentlich nur Bodenabläufe in Frage.

16.Mai

Der Bauzaun (50m Wildzaun für 60 EUR frei Haus, 10 Pfosten zu je 4 EUR) steht, die Ecken der Baugrube sind provisorisch abgesteckt (endgültiges Schnurgerüst erst nach Absprache mit Glatthaar), und wir fiebern dem morgigen Termin entgegen, denn 4 Wochen ab morgen soll unser Keller geliefert werden :-) und wir können endlich mit den Erdarbeiten beginnen.

Inzwischen forsche ich seit Tagen im Internet nach Berechnungsgrundlagen für die Auslegung der Heizung. Als Technik- und Physikfreak interessieren mich auch die Formeln hinter den Berechnungen, so verstehe ich ganz gut den Zusammenhang zwischen U-Werten der Dämmung, Klimadaten, Heizlastberechnung, Vorlauf/Rücklaufdifferenz, Durchflußmenge, etc... sehr interessant finde ich die (recht wissenschaftlichen) Simulationsprogramme von Bernd Glück, wenn man diese Programme parallel zu den einfachen Heizlastberechnungsprogrammen (z.B. CasaNova der Uni Siegen) und Energiebedarfsprogrammen benutzt, merkt man wirklich was "da drinnen" abgeht. (Und es tut echt weh wenn man sieht wie bei unzureichender Kellerdämmung 50% der Heizenergie ins Erdreich verschwindet!) Inzwischen wissen wir daß wir unsere 240qm mit einer 7kW Heizung beheizen können... und da wird eine Luft-Wasser-WP dann doch langsam wieder interessant... *seufz* soviele Möglichkeiten, Entscheidungen, und sowenig Zeit!

Soeben haben wir von der BAFA Homepage erfahren, daß die Förderprogramme für Solaranlagen und Wärmepumpen Anfang Mai gestoppt wurden, so daß in 2010 keine Anträge mehr bewilligt werden können. Somit steht wackelt auch noch unsere geplante Solaranlage, denn wir hatten die rund 1600 EUR Förderung fest einkalkuliert :-( und auch die Wärmepumpe mit Umwälzpumpe wären mit rund 650 EUR gefördert worden. Wieder ein Minuspunkt, der die Waage der Heizungsfrage wieder Richtung Gastherme kippen läßt...

17.Mai

So, unser Baustellengespräch mit Glatthaar hat nun stattgefunden, dauerte fast 3 Stunden, vor Ort waren eigentlich nur Kranstandort und Reinigungsmöglichkeit der Betonpumpe zu klären (bei uns kein Problem weil viel Platz drumherum ist) und danach gings bei uns weiter mit dem Papierkram. Hauptdiskussionspunkte war die Perimeterdämmung, angeblich sei die von uns ausgesuchte Perimeterdämmung nicht druckfest genug für die Verlegung unter der Bodenplatte. Da muß ich mich nochmal schlaumachen, laut Lieferant liegt die Druckfestigkeit bei 3000kPa (30t/m²) und bei einem Privathaus seien 1000kPa ausreichend. Weiterhin erfahren wir, daß offenbar doch ein Prüfstatiker erforderlich ist, da der Massa-Statiker (und Glatthaar-Statiker) jeweils nicht in Hessen nachweisberechtigt sind. Toll. Nochmal rund 1000 EUR Zusatzkosten.

Wir entscheiden uns dafür, die 3 einfachen Kellerfenster gegen Isolierverglasung tauschen zu lassen, zu 98 EUR das Stück, ein vernünftiger Preis wenn man den ersparten Aufwand betrachtet. Das vierte, sehr große Fenster (198x137cm) bestellen wir aber nur als Öffnung und holen uns selbst ein Fenster dafür.

Inzwischen hat uns der Baustoffhändler auch eine alternative Perimeterdämmung mitgeteilt mit bauaufsichtlicher Zulassung für abtragende Lasten im drückenden Grundwasser, kostet auch nicht mehr als das andere (12,50/qm für 100mm Stärke), ich maile das Datenblatt an Glatthaar und warte auf Rückmeldung.

20.Mai

Es ist ein trüber, regnerischer Tag, und dementsprechend ist auch meine Stimmung, da ich mich wieder mal über Massa aufrege. Beim Kelerbaugespräch wurden einige Änderungen klar (die Entwässerung wollen wir durch die Bodenplatte haben und nicht durch die Kellerwände, die Deckenaussparung für den Wäscheschacht muß verschoben werden). Bei der Entwässerung hat uns der Architekt nie gefragt wie wir das haben wollen, und einfach durch die Wände gezeichnet, obwohl für uns schon immer klar war daß wir Bodenabläufe im Keller haben wollen und wir dies auch mit ihm besprochen hatten (Thema Hebepumpe im außenliegenden Schacht). Nun haben wir ihn gebeten, die Pläne entsprechend anzupassen, er mußte Massa erstmal um "Erlaubnis" fragen, und zurück kam dann lapidar: "Leider können zum jetzigen Zeitpunkt die Planungen nicht mehr geändert werden". Sehr witzig. Klingt für mich nach Standard-Antwort von Massa "wir haben die Pläne schon an Glatthaar weitergegeben und damit ist es für uns gegessen". Dabei wartet Glatthaar auf geänderte Pläne. Unser Kundenbetreuer ist gerade nicht zu erreichen... mal sehen. So (ohne Bodenabläufe) lassen wir den Keller jedenfalls nicht bauen, da kann sich Massa warm anziehen.

21.Mai

Anruf vom Massa Kundenbetreuer, nach längerer interner Diskussion willigt man ein, die Änderungen noch einzupflegen. Na also, warum nicht gleich so? Immer erst wenn man den Holzhammer rausholt?

Heute kam der Mietbagger von Bobcat und wir haben angefangen die Baugrube auszuheben. Nach einer halben Stunde läufts einigermaßen flüssig, auch mit 2 Bewegungen gleichzeitig, und am zweiten Tag fühlt sich die Schaufel an wie eine zweite Hand, auch 3 bis 4 Bewegungen gleichzeitig gehen fast ohne Nachdenken von der Hand. Allerdings bin ich von der Größe enttäuscht, ich hatte extra gesagt ich müßte eine 10x10x2,5m Baugrube ausheben und nach einer Empfehlung gefragt, man hatte mir dann das Modell 325 empfohlen, 3 Tonnen und 2,5m Grabtiefe, der erschien mir aber etwas klein und habe dann den 341 genommen (5,5t und 4m Grabtiefe) und ich finde auch den zu klein, beim nächsten Mal würde ich gleich nen 15-Tonner nehmen. Das Problem ist daß in den 80er Löffel nur wenig reingeht, jeder Hub befördert grad mal eine Schubkarre voll Erde, dieser setzt sich auch noch mit Lehm zu so daß noch weniger reingeht, muß man alle 30mins mit dem Spaten mühsam auskratzen, und das größte Problem ist die begrenzte Reichweite, man kann im Endeffekt nur einen 1-2m Breiten Streifen an der Grubensohle erreichen und dementsprechend schwierig ist es, eine gleichmäßig glattgezogene Sohle hinzubekommen. Ausserdem kann man die Erde gar nicht weit genug weg vom Graben aufhäufen, die maximale Reichweite ist 5m von Baggermitte weg, also etwa 4m von Bagger-Außenkante, man muß ständig umsetzen und die obere Hälfte vom Haufen nach hinten wegschieben damit wieder was obendrauf geht, etc. etc... also die Bobcat Vermieter hatten gemeint, ein Anfänger würde hierfür 2-3 Tage brauchen, wir brauchen mindestens 3, eher 4. Zum Glück haben wir das lange Pfingstwochenende, so zahlen wir nur einen Tag Miete und können 4 Tage damit schaffen, und zum Glück ist der Bagger so leise daß wir auch am Feiertag damit arbeiten können ohne die Nachbarn zu stören, aber ärgerlich ist das schon. Ich hätt lieber die doppelte Miete gezahlt und wär in der halben Zeit fertig (vom Mietpreis, der sich auch nach den Betriebsstunden richtet, wäre es kaum höher ausgefallen) und hätt das tolle Pfingstwetter noch etwas genießen können.

Wir laden die Erde nun auf einen Traktoranhänger und kippen sie auf dem Nachbargrundstück ab, was uns freundlicherweise vom Besitzer erlaubt wurde (wir holen die Erde ja zum Verfüllen wieder zurück). Dabei ist unser Grundstück mit 520qm nicht mal so klein, und auch noch von 3 Seiten offen zugänglich, eigentlich ideale Voraussetzungen für Erdarbeiten. Aber die Grube grenzt mit einer Seite an einen Weg, der kann natürlich nicht zugeschüttet werden, und eine weitere Seite muß frei bleiben damit der Keller gestellt werden kann. Somit können wir "nur" 2 riesen Erdhaufen aufschichten. Soviel Platz und doch muß man sich verdammt viele Gedanken machen, was in welcher Reihenfolge wohin etc.

28.Mai

Es ist mal wieder Freitag Nachmittag und mal wieder flattert Post von Massa bzw. vom Architekten ins Haus, mit der Aufforderung eine Kostenübernahmeerklärung zu unterschreiben. Wir sollen jeweils an Massa und an den Architekten 500 EUR zahlen (also insgesamt 1000 EUR) für "Planänderungen auf Wunsch des Bauherrn nach Erteilung der Baugenehmigung". Gemeint ist damit, das Eintragen von 3 Bodenabläufen in die Bodenplatte, das Verschieben eines 40x40cm Deckendurchbruchs von einer Ecke in die andere, sowie das Ändern der Brüstungshöhen der Kellerfenster, und das Änden von 4 Raumbezeichnungen im Keller und DG. Nun, das wird wieder eine Diskussion am Montag geben, denn da die Fenster eine Architekten-Fehlplanung sind und die Durchbrüche angeblich noch frei festlegbar waren (von Zusatzkosten hierfür hat keiner was gesagt) sehen wir nicht ein, dafür nochmal soviel Geld zu zahlen. Massa soll von mir aus die Raumbezeichnungen so lassen wenns denn so aufwändig ist, aber die Bodenabläufe, Deckendurchbrüche und die Fenster müssen kostenlos korrigiert werden. Wir fühlen uns von Massa regelrecht erpreßt, denn wenn wir unterschreiben würden, würden die Änderungen natürlich sofort gemacht, aber wenn wir jetzt diskutieren könne das ja ne Weile dauern... was sich letztlich in Bauverzögerung äußert, nun schon seit 14 Tagen.

4.Juni

Ich hatte am Montag an Massa geschrieben daß wir nicht bereit sind die Änderungsgebühren zu bezahlen, wir lassen die falschen Raumbezeichnungen halt stehen (dafür zahl ich keine 1000 EUR, notfalls bauen wir den Deckendurchbruch nach dem Hausstellen selbst um) aber ansonsten wurden von unserer Seite her keine "Änderung" mehr gewünscht, sondern lediglich Planungsfehler korrigiert. Bis heute noch keine Reaktion, ich rufe an, natürlich sind die zuständigen Leute nicht ans Telefon zu bekommen (oder haben am heuigen Brückentag Urlaub), man verspricht Rückruf. Von Glatthaar ist vorgestern die Statik an unseren Prüfstatiker geschickt worden, wenigstens das klappt. Also mit Glatthaar sind wir bisher recht zufrieden, die haben bisher schnell, kooperativ und zuverässig gearbeitet, sofern sie nicht auf Massa warten mußten.

Im Übrigen haben wir durch die Erdarbeiten in Eigenleistung im Endeffekt wahrscheinlich kaum Geld gespart, denn das präzise "glatt abziehen" der Sohle ist sehr wichtig (weil wenn es zwischenduch regnet und sich überall Pfützen bilden, weicht der Boden auf und muß erst aufwändig wieder getrocknet werden) und kaum von einem Amateur hinzubekommen (und schon gar nicht mit dem zu kleinen Bagger), wir haben etwa 800 EUR Baggermiete incl. Versicherung, Transport und Diesel gezahlt, werden aber noch einige 100 EUR an den Tiefbauer zahlen müssen der die Sohle nun nachträglich begradigen muß und die Sauberkeitsschicht einbringt und verdichtet. Naja, aber das Baggefahren war auch ein Erlebnis :-)

8.Juni

Heute gab es ein erfreuliches und ein weniger erfreuliches Ereignis. Zum einen kam die Tiefbaufirma und hat unsere Baugrubensohle glattgezogen, die Schotterschicht eingebracht und mit einer Rüttelplatte verdichtet. (4-5 Stunden und 2 Kipper Schotter). Jetzt sieht die Baugrube auch vernünftig aus, man kann drin rumlaufen ohne Schlammfüße zu kriegen (trotz anschließendem Regenschauer), und ich konnte das Schnurgerüst aufstellen. Morgen kommt der Vermesser für die Feinabsteckung.

Weniger schön war das Telefonat mit unserem Massa Kundenbetreuer, denn heraus kam daß meine Email von vorletztem Freitag offensichtlich keiner richtig gelesen hat, denn man ist sich keiner Handlungspflicht bewußt. Man hätte die Mail an den Architekten weitergeleitet. Toll, dabei wartet der Architekt auf MASSA!!! (Nämlich daß die ihm "erlauben" die PLANUNGSFEHLER zu beheben die wir bemängelt haben ohne dafür Extrakosten zu nehmen). Man verspricht bis morgen Rückruf.

Faizit: Nun schon 3 Wochen Bauverzögerung weil Massa nicht ordentlich arbeitet. Ich ziehe in Erwägung, meinen Anwalt zu fragen inwiefern wir Massa für Folgekosten ducrh die Verzögerung haftbar machen können. Da Massa jedoch bisher keinen Stelltermin genannt hat, wird das bestimmt schwierig.

9.Juni

Heute kam der Vermesser und hat unser Schnurgerüst eingemessen und die Höhenmarkierungen überprüft. Unsere selbst gemessene Höhenmarkierung hat bis auf 6mm gepaßt :-)

10.Juni

Wir haben echt Pech mit dem Wasser :-( gestern Abend hat es ein Gewitter mit Starkregen gegeben und unsere Baugrube wurde mit Wasser und Schlamm zugespült, jetzt steht wieder 10cm Wasser drin und der schöne Kiesbelag wurde verschlammt. Das Wasser kriegen wir ja wieder abgepumpt aber der Schlamm bleibt... und muß mühsam mit der Schippe abgekratzt werden.

15.Juni

Das stehende Wasser ist größtenteils wieder abgepumpt, der Rest versickert leider kaum bis gar nicht... bleibt nur zu warten bis es verdunstet, oder Gräben ziehen damit es in den Pumpensumpf abläuft.

Die Bodenplatte wurde heute auch gegossen - leider nicht unsere, sondern die Doppelhaushälfte nebenan. Die werden doch nicht am Ende noch vor uns fertig werden?

16.Juni

Heute kamen die bestellten Teile für unsere Solaranlage, die uns warmes Brauchwasser und Heizungsunterstützung liefern soll. Den 5qm großen Vakuumröhrenkollektor haben wir gleich aufgebaut und verwenden ihn mit der Umwälzpumpe solange als Poolheizung, bis unser Haus fertig ist. So wird unser kleiner Pool (2000 Liter) an sonnigen Tagen immerhin von 22° auf 28° erwärmt. Inzwischen haben wir auch die Schläuche gedämmt, was den Wirkungsgrad weiter verbessert.

18.Juni

Endlich sind alle Unklarheiten zwischen Massa, dem Architekten und dem Kellerbauer geklärt und es kann mit unserem Keller endlich weitergehen. Von Massa erhalten wir endlich die Statik unseres Hauses und unser in Hessen zugelassener Statiker kann alles prüfen und freigeben.

21.Juni

Die Statik ist geprüft und in Ordnung, Glatthaar hat die Mitteilung bekommen und noch am selben Nachmittag erhalten wir endlich die lang ersehnten Termine für unser Keller: Am 7./8.7. wird die Bodenplatte gemacht, am 13.7. der Keller gestellt und am 14.7. die Kanten abgedichtet. Dann haben wir endlich was zu tun!

6.Juli

Glatthaar hat den Bodenplatten-Termin vorgezogen, heute Nachmittag kam ein Subunternehmer mit 2 Mitarbeitern um die Bodenplatte herzustellen. Zunächst wurde mit unserer Hilfe (ca. 1m³ Sandzufuhr mittels Anhänger, Schubkarre und Schippen) der Boden noch genauer nivelliert, dann die Schalung aufgebaut und die Abwasserrohre eingesetzt. Dann wurden die ersten 2-3 Platten Perimeterdämmung verlegt und die Jungs machten Feierabend, während wir dann die Dämmung (fast) fertig verlegten (bis auf die letzte halbe Reihe, gegen 22:30 war es zu dunkel um die Längsschnitte zu sägen).

7.Juli

Um 7 gings weiter, die Dämmung wurde fertiggestellt, darüber PE Folie verlegt, dann die Abstandhalter (1m lange dreieck-prismenförmige Betonstäbchen, wie große Toblerone Riegel) verlegt, darauf die unteren Stahlmatten, dann die Randbewehrung, Abstandshalter und schließlich die oberen Matten. Gerade als wir den Grill anwerfen wollten kam auch schon die Betonpumpe an und hat sich schonmal aufgebaut, dann war noch etwas Zeit für Mittagessen und gegen 12 Uhr rückten gleich 3 Betonmischer an. Das Betonieren ging dann ruckzuck, je 20 Minuten ein LKW, in den 5 Minuten während die LKWs sich an der Pumpe ablösten wurde der vergossene Beton verdichtet und glattgezogen, bis schließlich gegen 13 Uhr.... der Beton alle war, und noch 1m² Bodenplatte zu füllen war. Flugs wurde ein weiteres halbes m³ Beton bestellt, der allerdings dann 30 Minuten Lieferzeit hatte, in der Zeit wurde weiter geglättet und schonmal die meisten Boden-Wand-Übergänge (Bewehrung) eingesetzt. Gegen 13:30 kam dann das letzte bißchen Beton, danach wurde fertig verdichtet, glattgestrichen und dann die komplette Bodenplatte mit Folie zugedeckt, damit bei den schon seit 10 Tagen anhaltenden 30-34°C der Beton nicht zu schnell austrocknet und Risse bekommt.

12.Juli

Heute Nachmittag wollen die Kellerbau-Jungs wiederkommen, die Schalung abnehmen und die morgige Kellerstellung vorbereiten. Inzwischen haben wir die 3 Abflußrohre, die seitlich aus der Bodenplatte ragen, verbunden, zum zukünftigen Standort der Hebeanlage geführt und dort erstmal verschlossen. Unser Hausstelltermin wurde inzwischen auch verkündet: 23.+24. August, also 6 Wochen nach Kellerbau.

13.Juli

Keller wird gestellt (Bilder folgen)

14.Juli

Keller wird abgedichtet. Jetzt verstehen wir auch warum das nötig ist: Es ist keine Weiße Wanne, sondern ein Keller aus WU-Bauteilen der dann an den Fugen mit Bitumendickbeschichtung abgedichtet wird. Wir fangen währenddessen bereits an, innen Regale aufzustellen und die angelieferte Lüftungsanlage runterzuschaffen. Hierbei ist uns der Kran von der Nachbarbaustelle sehr behilflich, die komplette Palette durchs Treppenloch nach unten zu heben.

17.Juli

Heute haben wir einen Großteil der Perimeterdämmung geklebt, ca. 65%. Morgen wollen wir möglichst fertigwerden.

18.Juli

Ganz fertig sind wir zwar nicht geworden, aber es fehlen nur noch ca. 10 Platten. Wir habens mittags langsam angehen lassen und heute Abend müssen wir bei der Heuernte helfen. Dafür werden wir morgen dann in einer guten Stunde durch sein. Am Dienstag soll die Noppenbahn kommen, die die Glatthaar Mitarbeiter eigentlich hätten mitbringen sollen, ohne die können wir nämlich nicht verfüllen.

19.Juli

5 weitere Platten haben wir geklebt, jetzt fehlt nur noch der Breich unter dem Erker. Die Lüftungsanlage (Wolf CWL 300) haben wir montiert, die Zu- und Abluftverteiler an der Decke des Technikraums montiert und die Lager der Kernbohrungen für die Frisch- und Fortluft Anschlüsse festgelegt. Die Noppenbahn kam nachmittags an, von den 4 Bahnen haben wir eine gleicvh aufgestellt. Danach haben wir noch den Ringerder verlegt. Ganz schön störrisch, so ein 60m Rolle Bandstahl!

20.Juli

Heute hab ich den Ringerder angeschlossen, den Rest abgeschnitten, und da gestern die Bohrkrone mit SDS-MAX Aufnahme kam, habe ich einige Steckdosen im Keller gebohrt. Wenigstens im großen Raum und im Treppenhaus möchte ich Lichtschalter und Steckdosen unter Putz haben. Das ist mit dem Bohrhammer (SDS-Plus-Aufnahme) sehr mühsam (bis zu 30mins pro Loch), mit der Hilti (TE 75) gehts schon besser aber immer noch 10mins pro Loch, und trotz Wasserkühlung merkt man wie die Technik an ihre Grenzen stößt (vor allem wegen der Bewehrung).

Heute Abend habe ich bei Obi das Kernbohrgerät angemietet, morgen bohre ich dann die 2x160mm Öffnungen für die Lüftung, und die 2x110mm für die Abwasserrohre. Leider hat Obi keine 200mm Bohrkrone so daß ich sehen muß wie ich die MSH Öffnung hinbekomme. Eigentlich wollte ich auch einige Steckdosen damit bohren, um meine Hilti zu schonen (im großen Kellerraum kommen immerhin 10 Löcher für Schalter/Steckdosen rein, 4 sind bereits gebohrt) aber die 82mm Krone ist schon ziemlich abgenutzt. Ziemlich blöd, denn ich brauche etwa 15 80mm Löcher durch die Wände für die Lüftungsleitungen, wenn auch nur durch 10cm Innenwände, aber so lange wird die Krone wohl nicht aushalten. Ausserdem fehlen der 160mm Krone schon 2 Zähne, hoffentlich hält die wenigstens 1 Loch durch.

25.Juli

Heute ist mal Baustellenfrei, nach 10 Tagen kommt uns ein Gammeltag auch mal ganz recht. In den letzten Tagen haben wir mit dem Kernbohrgerät insgesamt 12 Löcher gebohrt (in 2 Tagen, Gesamtmiete mit Abnutzung und Versicherung knapp 200 EUR), es fehlen aber immer noch welche, so daß ich nächste Woche das Gerät nochmal holen werde.

Wir haben angefangen die Grube zuzuschütten (wenigstens die ersten 40cm, mehr können wir ohne Verdichtung nicht machen), die Noppenbahn anzubringen, die Durchführungen der Abwasserrohre und Lüftungsrohre abgedichtet (Bitumenspachtel), den Schacht für die Hebeanlage ausgehoben (diese Woche muß ich mal versuchen den Boden des untersten Betonrings unter Wasser zu betonieren), der Brunnen muß noch gebohrt werden... immer noch viel Arbeit bevor wir endgültig verfüllen können, das wird sich wohl bis Ende der Woche hinziehen.

3.August

Am Freitag haben wir einen Stampfer geholt (alles bei Obi), und Fr+Sa mit dem Verfüllen und verdichten begonnen. Leider waren wir nur zu zweit und mit dem Frontlader kamen wir nur schlecht an die Stellen ran die wir gerne verfüllt hätten, das wird noch ziemlich aufwändig. Ausserdem muß ringsum erstmal 60-80cm aufgefüllt und verdichtet werden, dann das Rohr für den Erdwärmetauscher gelegt werde, bevor dann fertig aufgefüllt werden kann. Also leider nicht so einfach wie zunächst gedacht. In der Nacht zum Montag hats dann stark geregnet so daß gestern alles aufgeweicht war und wir nicht weitermachen konnten. Für heute hatten wir 2 Helfer organisiert und wollten mit 4 Mann von früh bis spät dran arbeiten, habe gestern Abend extra das Lüftungsrohr an 2 Seiten fertiggemacht... und heute Nacht hats wieder geschüttet, so daß wir heute wieder nix machen können. Wirklich ärgerlich. Die Erde ist halt etwas lehmig und im nassen zustand schwabbelig und kann nicht verdichtet werden, wäre es nur Sand wärs wohl weniger ein Problem. Naja... morgen ist auch noch ein Tag.